Der Hannoversche Oratorienchor in der Markuskirche
VON ANDRÉ MUMOT (HAZ, 30. Nov. 2009)

Wenn einem ein Chor zur Verfügung steht, der solch seidigsanften Wohlklang herzustellen weiß, kann man ihm auch getrost solch ein Stück auf den vielstimmigen Leib schneidern. Peter Francesco Marino, Leiter des Hannoverschen Oratoriencbores, hat das Gedicht „Der Tod, das ist die kühle Nacht" von Heinrich Heine vertont und damit „seinem" Ensemble Möglichkeit zum Glänzen gegeben. Von verhaltenen Streichern begleitet, lassen sich die Sängerinnen und Sänger ätherisch ins Jenseits forttreiben, machen das zehnminütige Werk zum ungebrochen Schwelgen in Tod und Verklärung.

„Oratorienchor Hannover trifft den Ton von Mozarts Totenmesse“
VON SYBILLE HEINE (Anzeiger für Burgdorf, 23. März 2009)

Burgdorf. Die Aufführung eines der schönsten oratorischen Kompositionen hat am Sonnabend mehr als 100 Musikliebhaber in die St-Pankratius-Kirche gelockt. Der Oratorienchor Hannover und Mitglieder des Niedersächsischen Staatsorchesters führten am vierten Fastensonntag, auch Todsonntag genannt, Mozarts Requiem auf.
Das Publikum erlebte einen flexibel agierenden, bestens präparierten Chor mit feinem Gespür für Dynamik, der den Raum zur Glanzentfaltung im Kyrie nutzte. Beim Confutatis und Lacrimosa verlor die Gestaltung etwas an Spannung. Umso konzentrierter begann der vierte Teil.

Chor-Konzert in der Markuskirche
VON GERD BÖSENBERG (Evangelische Zeitung, Nov. 2008)

Der Hannoversche Oratorienchor gab am Vorabend zum Ewigkeitssonntag in der Markuskirche ein eindringliches, wenn auch etwas gemischtes Konzert mit dem Hauptstück, dem Requiem in c-Moll von Luigi Cherubini (1760 bis 1842). Der Komponist wurde in Florenz geboren, verbrachte aber fast sein ganzes Leben in Paris und wurde dort zuletzt Direktor des Pariser Konservatoriums. Hier entstand die Messe in c-Moll mit großem Orchester, aber ohne Solisten, 1816 als Auftragswerk zum Gedächtnis an König Ludwig XVI., der während der französischen Revolution unter der Guillotine den Tod gefunden hatte.

Hannoverscher Oratorienchor in der Markuskirche
VON LUDOLF BAUCKE (HAZ, 24. Nov. 2008)

Sie gedachten auch einer Sängerin, die bei dem Busunglück am 4. November auf der A2 ums Leben gekommen war: Eindringlich und ergreifend gestaltete der Hannoversche Oratorienchor zusammen mit der Hannoverschen Orchestervereinigung in der Markuskirche das Requiem von Luigi Cherubini. Das Werk erklang erst zum Abschluss des von Peter Marino geleiteten Gedenkkonzertes, doch wirkte in seiner Gesamtheit wesentlich stärker als zuvor Beethovens Egmont-Ouvertüre und die Missa canonica von Johannes Brahms. Cherubinis aus der Tiefe emporsteigende, zu Beginn des dramatischen "Dies irae!" mit einem einzigen Tamtamschlag aufrüttelnde und schließlich sanft endende Musik gehoben. Und zwar so gut, dass nicht nur ein dreiviertelstündiger Bogen gespannt, sondern auch Beethovens Wertschätzung bestätigt wurde. Es lohnte, dieses Requiem zu hören, und es lohnt für Laienchöre, sich regelmäßig von Luigi Cherubini inspirieren zu lassen."

« Mit einem ergreifenden Konzert wurden die Herbsttage der jüdischen Musik eröffnet: Ministerpräsident Christian Wulf und Oberbürgermeister Stephan Weil erinnerten an die Bedeutung der jüdischen Kultur. »
VON HENNING QUEREN (Neue Presse, 11. Nov. 2008)

Bessere Musik hätte man nicht wählen können: Mit dem Schlusssatz aus Gustav Mahlers „Auferstehungssinfonie“ wurden gestern Abend die diesjährigen Herbsttage der jüdischen Musik im gut besuchten Kuppelsaal eröffnet. Thema: „Gedenken und Zuversicht“. Der NDR übertrug das Konzert live.

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